Archive

Posts Tagged ‘Blogs’

Zahlen vom 31. Oktober 2010

Ich bin immer noch ein Niemand und das ist wohl immer noch normal so. Leider konnte ich diese Woche längst nicht so viel machen, wie ich wollte. Das war zu befürchten, ist aber nicht weiter schlimm. Ich habe ja keinen Zeitdruck.

Festzuhalten bleibt wohl auch, dass es vermutlich wichtig ist, Artikel relativ schnell zu kommentieren. In großen Blogs werden die ersten paar Kommentare wahr genommen und der Rest geht tendenziell unter. Dazu muss ich aber erst einmal überhaupt anfangen mehr zu kommentieren. Mal sehen, inwieweit mir das gelingt.

Zahlen vom 31.10.10 — nach einer Woche

Felix Regentag:

Kritikblog:

Kritisiere dieses Buch:

Medienkompetenz:

Meine Aktivitäten:

  • Geschriebene Blog-Artikel: 5 (+5)
  • Geschriebene Blog-Kommentare: 4 (+4)
  • Eigene Tweets (felixregentag): 14 (+14)
  • Following (felixregentag): 25 (+25)
  • Follower (felixregentag): 5 (+5)
  • Twitter: gelistet (felixregentag): 0 (=)

Fazit: Nichts Besonderes passiert. Ich hab aber auch noch nicht viel getan.


Aufgaben:

  1. Bewerte meinen Erfolg.
  2. Kritisiere meine Herangehensweise.
Kategorien:Experiment Schlagwörter: , ,

Ein Experiment

Mit diesem Blog wage ich ein kleines Experiment. Eine Fallstudie um genau zu sein. Wie schon erwähnt geht es im Netz um Aufmerksamkeit. Und für unbekannte Blogger wie mich gilt es, die Aufmerksamkeit anderer Blogger, insbesondere natürlich der einflussreichen, zu gewinnen. Aber wie gut funktioniert das? Wie leicht kann man im Netz wirklich etwas bewegen? Der Beantwortung dieser Frage will ich mit diesem Experiment nun etwas näher kommen.

Bisher bin ich ein Niemand und das ist normal so. Dieses Blog ist gerade erst online gegangen. Die Frage ist nun ob, inwieweit und wie schnell sich das ändert. Dazu werde ich versuchen Aufmerksamkeit zu messen. Effektiv ist das natürlich unmöglich, aber die ein- oder anderen Metriken könnten als Indizien gelten. Ich habe dazu also die Anzahl der Suchergebnisse zu passenden Suchbegriffen vor Erstellen dieses Blogs protokolliert. In gewissen Abständen werde ich diese „Messungen“ dann wiederholen.

Aus den gesammelten Werten sollte sich ablesen lassen, wie Aufwändig es für mich war bzw. ist, Aufmerksamkeit für mein Anliegen zu bekommen. Inwieweit allgemeinere Aussagen möglich sind, ist eine andere Sache, aber man könnte zumindest Vermutungen anstellen.

Was könnte nun alles passieren?

  1. Nichts. Ich bin und bleibe ein Niemand. Das Buch bleibt unbekannt. Medienkompetenz wird kaum diskutiert.
  2. Ein paar kleinere Blogs linken hier her.
  3. Ein einflussreicher Blogger linkt hier her.
  4. Mehrere einflussreiche Blogger linken hier her.
  5. Die Blogosphäre diskutiert über Medienkompetenz.
  6. Auch nicht-deutschsprachige Blogs greifen das Thema auf.
  7. Einzelne andere Medien berichten über die Diskussion.
  8. Auch außerhalb des Netzes wird über Medienkompetenz debattiert.
  9. Die Politik interessiert sich für Medienkompetenz.
  10. Die Politik beschließt Medienkompetenz in der Schule stärker zu vermitteln.
  11. Das Schulfach „Medienkompetenz“ wird versuchsweise in einzelnen Schulen eingeführt.
  12. Das Schulfach „Medienkompetenz“ wird in einem Bundesland eingeführt.
  13. Das Schulfach „Medienkompetenz“ wird in ganz Deutschland eingeführt.
  14. Auch im Ausland wird darüber debattiert, Medienkompetenz in der Schule zu vermitteln. Das Buch wird in andere Sprachen übersetzt.
  15. Auch im Ausland wird „Medienkompetenz“ als Schulfach eingeführt.
  16. Außerirdische Lebensformen führen „Medienkompetenz“ als Schulfach ein.

Na dann mal sehen, was passiert. Von „nichts passiert“ bis Größenwahn ist alles dabei. Gut, vielleicht ist der Größenwahn etwas stark ausgeprägt. 😉

Jedenfalls sollte man aus der Liste ersehen können, um was es mir geht. Die „Studie“ ist kein Selbstzweck. Es geht mir vielmehr darum, das Buch bekannt zu machen. Nicht, weil ich daran ein wirtschaftliches Interesse hätte, sondern weil mir Medienkompetenz ein Anliegen ist.

Ich möchte etwas bewegen und ich glaube, dass ich das so am besten tun kann. Demokratie lebt davon, dass Menschen etwas tun, sich engagieren. Mit dem Kreuzchen bei der Wahl kann und darf es nicht getan sein. Und in Anbetracht der Tatsache, dass es keine Partei gibt, der ich bisher so vertraue, dass ich ihr beitreten wollte und in Anbetracht der Tatsache, dass ich für mich das Bloggen für effektiver halte, möchte ich mich so betätigen.

Damit meine Worte aber auch wirklich Gehör finden, damit sich wirklich etwas bewegt, muss wohl noch einiges passieren.

Was könnte Einfluss haben?

  • Das Verhalten der Multiplikatoren.
  • Das Buch. Irgendetwas Interessantes muss es ja geben, das einen Link wert wäre.
  • Das Experiment selbst. Vielleicht findet es ja jemand interessant.
  • Dieses Blog wird bei einem Free-Hoster betrieben. Das könnte einen negativen Effekt haben.
  • Andere Themen, die gerade diskutiert werden. Die Aufmerksamkeit von Menschen ist begrenzt. Wenn es Interessanteres gibt, findet mein Anliegen kein Gehör.
  • Vielleicht irre ich mich und Medienkompetenz finden die meisten nicht annähernd so wichtig wie ich.
  • Mein Experiment, meine Kommentare und Blog-Artikel, sowie das Buch finden manche vielleicht arrogant, überheblich und selbstverliebt. Das könnte mich unbeliebt machen.
  • Das Blog, das Buch und überhaupt alles könnten manche qualitativ minderwertig finden.
  • Vielleicht verliere ich die Lust an der Sache und tue zu wenig oder höre ganz auf.
  • Vielleicht habe ich zu wenig Zeit und kann nicht genug tun.
  • Vielleicht habe ich auch einfach Glück. 😉

Was werde ich tun, um dieses Blog und das Buch bekannt zu machen?

  • Bloggen
  • Andere Blogs lesen und dort Kommentieren
  • Twittern
  • Das Blog bei Suchmaschinen anmelden

Kurz: Ein aktiver Netzbürger sein.

Was werde ich *nicht* tun?

  • Irgendwelche (eh nicht vorhandene) Kontakte („Vitamin B“) nutzen
  • Spammen
  • Mich irgendwem aufdrängen
  • explizite SEO

Kurz: Ich versuche nichts zu tun, was man als „unlauteres Mittel“ ansehen könnte.

Da es sich hierbei nur um eine Fallstudie handelt und natürlich jeder mir methodische Fehler vorwerfen darf, ist der Erkenntnisgewinn durch diese „Studie“ begrenzt. Aber das ist ja nichts Neues bei Studien. Vielleicht ergeben sich aber doch ein paar interessante Erkenntnisse.


Aufgaben:

  1. Was könnte noch einen Effekt auf das Experiment haben?
  2. Für wie aussagekräftig Hältst du das Experiment? Inwieweit könnte man Schlussfolgerungen ziehen und Aussagen verallgemeinern?
  3. Bin ich arrogant/narzisstisch/überheblich/größenwahnsinnig/was-auch-immer?
  4. Kritisiere das Experiment.
  5. Kritisiere die Methodik.
Kategorien:Experiment Schlagwörter: ,

Aufmerksamkeit: Die Währung des Netzes

Money makes the world go around – Geld regiert die Welt. Aber regiert es auch das Netz? Die Autoren der Wikipedia tun ihre Arbeit ohne dafür auch nur einen Cent zu erhalten. Blogger veröffentlichen ihre Texte ohne dass Abonnenten etwas dafür zahlen müssten. Und umgekehrt: Blogger publizieren ohne größere Kosten. Auch Software, Computerspiele, Kunstwerke, Bücher, Musik und Filme werden im Netz produziert ohne dass dies einen wirtschaftlichen Zweck zu erfüllen scheint.

Die Welt scheint Kopf zu stehen. Im Netz funktioniert nichts, wie es sollte. Wie es unser bisheriges Wirtschaftssystem zu fordern scheint. Das Netz funktioniert anders und das wird nur allmählich erkannt. Weiterlesen …

Kategorien:Netz Schlagwörter: , , ,